Krisenherd Kriege
Kriege bringen immer auch Krisen aller Art mit sich. Ein besonderes Beispiel hierfür ist der Irak. Innerhalb des Landes gab es bereits 1990 und 1991 einen Krieg. Vorangegangen war diesem Krieg der Krieg zwischen Irak und Iran, der als Golfkrieg bezeichnet wird. Und im Jahre 2003 kam es dann zum Irakkrieg, einem Krieg, der präventiv eingeleitet wurde. So zumindest sind die Aussagen der USA, die sich vom Irak bedroht fühlten und deshalb das Militär einsetzten. Dass es sich dabei laut UN-Charta nicht um einen Präventivkrieg, sondern vielmehr um einen Angriffskrieg handelt, gesteht man sich jedoch nicht ein.
Nachdem der kurze Krieg, der im März 2003 ohne Kriegserklärung begann und bis April 2003 lief, beendet war, gab es eine kurze Ruhephase in dem Land. Doch schon bald begannen erneute Aufstände. Die Anhänger Saddam Husseins formierten sich zu zahlreichen Splittergruppen und schon bald kam es zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen. Für die Bevölkerung bedeutet dies seitdem ein Leben in Angst und Schrecken. Verfolgt von Terroranschlägen, Kriegshandlungen, sowie Gewaltkriminalität ist ein normales Leben im Irak für viele kaum noch möglich.
Kalter Krieg
Einer der ebenfalls sehr bekannten Kriege in der Geschichte war der Kalte Krieg. Er dauerte von 1945 bis 1990 an. Zwar kam es hier nicht zu offenen Kriegshandlungen, doch standen diese mehrfach kurz bevor. Im Kalten Krieg standen sich die westlichen Staaten, unter der Führung der USA, und der Ostblock, unter Führung der damaligen Sowjetunion, gegenüber.
Begründet wurde der Kalte Krieg bereits 1917 bei der Oktoberrevolution unter Lenin. Aufgrund des Bündnisses gegen Hitler im Zweiten Weltkrieg wurde der Kalte Krieg zwar nicht beendet, aber etwas verdrängt. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges ging es aber an die neue Aufteilung der Welt. Zu diesem Zeitpunkt merkten die beiden Supermächte erneut, dass sie nicht konform gingen, in ihren jeweils eigenen Vorstellungen.
Es begann der Kalte Krieg, der sich vor allen Dingen im stetigen Wettrüsten in der Atomtechnik abspielte. Auch die Raumfahrtprogramme der USA und der Sowjetunion waren wichtiger Bestandteil im Kalten Krieg. Gekennzeichnet wurde er ebenfalls durch den Eisernen Vorhang, der nicht nur Europa, sondern auch Deutschland spaltete.
Gerade in Deutschland kam es zu vermehrten Konflikten. Die einstige BRD sah die DDR nicht als eigenen Staat an, wodurch es zu Problemen kam. Die DDR hingegen bezeichnete Ost-Berlin als Hauptstadt des Staates DDR. So schaukelte sich das Ganze immer weiter hinauf, die Supermächte haben sich wiederum nahezu bekämpft.
Im Kalten Krieg wurden zwar ebenfalls viele Krisendialoge geführt, einfach um so die offenen Kriegshandlungen zu vermeiden, doch mit den Drohungen, man könne einen Atomkrieg beginnen, kam der Menschheit erstmals der Gedanke daran, dass man sich so vollständig selbst auslöschen könne. An mehreren Wendepunkten kam es im Kalten Krieg auch fast zum Ausbruch eines „heißen Krieges“. Darunter war die Berlin-Blockade von 1948 zu sehen, der Korea-Krieg im Jahre 1950 und die Kuba-Krise von 1962.
Die Kuba-Krise
Während der Kuba-Krise kam es also fast zum Ausbrechen eines Krieges. Die Sowjetunion wollte erstmals atomare Waffen außerhalb des Gebietes des Warschauer Paktes aufstellen. Im Kalten Krieg war die Kuba-Krise der Moment, in dem die Welt den Atem anhielt. Und das, obwohl die Kuba-Krise gerade einmal 13 Tage dauerte, genauer vom 16. bis 28. Oktober 1962.